< Tierkommunikatorin Helen Gerber in der Fernsehsendung Quer
20.07.2000

Die mit den Tieren spricht

Erschienen in der Glückspost am 20.07.2000


Mit Tieren reden kann jeder. Kaum einer aber versteht, was sie antworten. Helen Gerber aus Bern übersetzt, was uns unsere Tiere sagen wollen.

 

Wo si diner Lüüt?» ptfegt Helen Gerber (42) zu fragen, wenn sie am Hofhund ihrer Nachbarn vorübergeht. Eine Redewendung, die alle hier gebrauchen. «Weggegangen!» Helen Gerber erschrickt. Der Hund hat geantwortet, und sie ist nicht darauf gefasst gewesen. Dabei ist telepathische Kommunikation mit Tieren die Berufung der Krankenschwester aus Oberbottigen. «Ich vermittle zwischen Mensch und Tier, indem ich übersetze, was die Tiere sagen. Ihre Antworten überraschen mich immer wieder. Sie sind ehrlich, weise und oft humorvoll. Und sie fassen sich kürzer als Menschen.» Wenn Helen Gerber am übersetzen ist, begibt sie sich auf eine andere Bewusstseinsebene und nimmt wahr, was ihr die Tiere sageri. Sie empfängt mental ihre Gedanken, Gefühle, Stimmungen, Bilder und Farben. Dabei kommt es vor, dass die Tiere Dinge ausdücken, die der
Einstellung ihrer Besitzer widersprechen. So bezeichnete eine Hündin die Kastration als «kleine Sache». Helen Gerber: «Als ehemalige Tierptlegerin bin ich anderer Meinung!» Dass die nicht immer zählt, musste sich die sympathische Bemerin auch schon sagen lassen - von einem Hund. Die Technik der telepathischen Kommunikation mit Tieren lernte Helen Gerber von der Amerikanerin Penelope Smith. Jetzt gibt Helen Gerber ihr Wissen
in Grundkursen selber weiter, denn: «Mit Tieren zu reden, kann jeder lernen.» Beispiele dafür sind die Laborantin Ruth Haigis (55) aus Rutschwil und der Management- und Mentaltrainer Mare Steiner (38) aus Rohrmatt. Seit sie mit ihren Tieren bewusst kommunizieren, hat der Austausch mit ihnen eine neue Dimension bekommen, ist intensiver und beglückender geworden.

Mare Steiner: «Mein Hund -Flinn- machte mir eine richtige Liebeserklärung als ich das erstemal mit ihm redete. Er kommt aus einer Scheidungsfamilie und fühlt sich zum erstenmal ernst genommen.» Ruth Haigis hält vier Pferde, einen Hund und eine Hauskatze. Die Tierfreundin spricht auch mit Insekten: «Die Ameisen halten sich an die Regel, nicht ins Haus zu kommen. Den Wespen, die sich in unsere Stube verirren, öffne ich das Fenster und bitte sie, zu gehen. Sie fliegen direkt hinaus. Tiere können auch Beratersein, Lehrer oder Heiler, sofern man ihre Sprache versteht. Helen Gerber: «<Pankhri>, das Pferd einer Freundin, hat mir Prophezeihungen gemacht, die sich Stück um Stück bewahrteiteten.»

Zwiesprache mit Ihrem vierbeinigen Liebling

Telepathische Kommunikation kann helfen, Verhalten, Probleme und Bedürfnisse der Tiere besser zu verstehen. So funktioniert es: Sie melden sich bei Helen Gerber für ein Gespräch an. Die Tierkornmunikatorin gibt Ihnen dann einen Termin fürs Interview. Es dauert 15 bis 30 Minuten. Ihr Tier muss während des Gesprächs nicht im Raum anwesend sein. Am meisten profitieren kann, wer seine Fragen autlistet und während des Telefonats das Tier möglichst viel zu Wort kommen lässt.


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